Success Story: SAN Monitoring in der Praxis

Warum SAN Monitoring/Analyzing?

Ein Storage Area Network wird aus Performancegründen immer als Klasse 3 Fibre Channel Netzwerk betrieben. Klasse 3 bedeutet eine Kommunikation ohne Bestätigung (Vergleich UTP). In einem SAN gibt es keine Kontrolle über Ihre Daten. Weder Storage, Switch noch HBA können einen Datenverlust erkennen oder verhindern. Lediglich das Betriebssystem des Host überprüft auf SCSI Ebene die Kommunikation. Gehen Daten im SAN verloren müssen sie wieder geschickt/gelesen werden. Im Extremfall kommt es zu einer „Denie of Service Attacke“. Ohne SAN Monitoring/Analyzing auf SCSI Ebene haben Sie keine Möglichkeit Ihr SAN zu kontrollieren. Finisar ist Weltmarktführer im Bereich SAN Monitoring/Analyzing. LB-systems ist Finisar Distributer für Österreich und Osteuropa.

Finisar Umsetzung Moser Holding AG:

Die Moser Holding verfügt über 2 getrennte, rund 20km entfernte Rechenzentren. Als zentrales Storage System wird ein NetApp FAS 3020C – MetroCluster eingesetzt.
Die Implementierung der Finisar TAPs (Traffic Access Point) erfolgte im laufenden Betrieb. In weiterer Folge wurden die TAPs an die beiden Finisar Probes angeschlossen und mit dem Finisar Portal Server verbunden. Nach wenigen Minuten wurde durch den Einsatz von Finisar Netwisdom bereits ein Konfigurationsfehler im SAN (Storage Area Network) gefunden. In weitere Folge lieferte Netwisdom wichtige Informationen (SAN Auslastung auf Applikationseben) für die optimale Aufteilung der virtuellen Maschinen auf den 56 ESX Servern.

Täglicher Benefit durch den Einsatz von Finisar Netwisdom:

Veränderungen im SAN (Latenzzeiten, Auslastung auf Applikationsebene, etc) werden sofort sichtbar.
Erkennen von falschen HBA (Host Bus Adapter) Settings.

Nachweis über die Leistungsfähigkeit des SAN (z.B. bei Fehlereingrenzung Applikation / Speichersystem)

Langzeitreporting relevanter SAN Eckdaten (Storage, Host und/oder Peer to Peer)

Optimierung der Leistungsfähigkeit eines SAN (Queue Depth, Pending Exchanges)

TAP (Traffic Access Point)

Passives Element zur Aufteilung der Fibre Channel Verbindung. Das eingehende Licht wird in einem bestimmten Verhältnis durch ein Prisma geteilt. Der 2. Ausgang wird mit der Probe oder einem Analyzer verbunden und ermöglicht die Auswertung des Datenstromes. Ein TAP kann das Licht weder verändern noch den Datenstrom unterbrechen.